Im Jahre 1948 erblickt unser Kaelble S6G 125 N das Licht der Welt. Zugelassen von der Molkereigenossenschaft Frankfurt, wurde das Fahrzeug mit einer 5-Meter-Pritsche samt Anhänger im zerstörten Nachkriegsdeutschland im Fernverkehr bewegt.
Der 13.254 ccm² große und 130 PS starke Motor Typ „GN 125“ S gilt als unverwüstlich und über jeden Zweifel erhaben.
Der Kaelble blieb bis Anfang 1956 im Besitz der Molkereigenossenschaft, bis er im gleichen Jahr durch die Firma Fuchs aus Lollar erworben und zum Abschleppwagen umgebaut wurde. Hierbei wurde lediglich die Pritsche demontiert und der Abschleppaufbau aufgesetzt, es wurden keinerlei Veränderungen am Fahrzeugrahmen durchgeführt. Der selbstgebaute Kran funktionierte - wie der LKW selbst – bis in das Jahr 1973 einwandfrei. Ab da blieb der Kaelble bis 1995 trocken einstehend, als er von einem Kaelble-Liebhaber erworben wurde.
Durch einen glücklichen Zufall konnten wir das Fahrzeug im Jahr 2005 erwerben. Die Einspritzpumpe wurde überholt und seitdem läuft der Kaelble hervorragend.
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